digital ambient * Raum für Kunst und kreatives Handeln

Design Thinking PLUS



Design Thinking PLUS ist ein Framework, dass Innovationen an der Schnittstelle von Forschung, transdisziplinärer Wissenschaft und Human Centered Design optimal unterstützt.

„Ergänzt wird die Design Thinking Trias (Nutzerfreundlichkeit, technische Aspekte, ökonomische Gesichtspunkte) durch den ökologischen Aspekt der Nachhaltigkeit. Bietet diese Lösung ökologische Vorteile, zum Beispiel hinsichtlich eines geringeren Ressourcenverbrauchs oder verminderter Kohlendioxidemissionen?“ Martin Ludwig Hofmann, “Human Centered Design“, Fink Verlag 2017

Design Thinking PLUS wurde in Zusammenarbeit mit dem Astrobiologen, Forscher und Open Science Experten Björn Huwe entwickelt. Björn kommt aus der interdisziplinären und experimentellen Biodiversitätsforschung. Hier hat er in unterschiedlichsten Kontexten, vom genetischen Naturschutz bis hin zur Astrobiologie, gearbeitet. Wir forschen transdisziplinär an innovativen Lösungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Biodiversität und Klimawandel. Zu diesen Themengebieten geben wir gemeinsam Workshops und interaktive Seminare.

Design Thinking PLUS hat jetzt eine eigene Homepage mit weiterführenden Informationen: www.design-thinking-plus.de

Das klassische Design Thinking wurde von der Innovationsagentur IDEO entwickelt und versteht sich als universelle Problemlösungsmethode. Der Prozess besteht aus sechs Schritten:

Verstehen: Es gilt zunächst das Problem in seinen Grundzügen zu verstehen und zu durchdringen. Zudem ist es wichtig, ein begrenztes und klar definiertes Problemfeld abzustecken, in dem man sich bewegen möchte.

Beobachten: Im zweiten Schritt liegt der Fokus darauf Empathie mit Kunden oder Anwendern zu entwickeln, um deren Bedürfnisse und Erfahrungswelt besser zu verstehen.

Sichtweise des Nutzers definieren: In Schritt drei wird die Synthese aus Problemdefinition und Beobachtungen gebildet. Die Erkenntnisse zur Problemlage werden verdichtet und aus der Sicht des Nutzers definiert.

Ideen finden: Es werden die Hypothesen gebildet, die ein erster Lösungsvorschlag für das Problems sind. Die Lösungsvorschläge orientieren sich hierbei an den Erkenntnissen aus den vorigen Phasen.

Prototyp entwickeln: Aus einem Lösungsvorschlag wird ein Prototyp entwickelt, der das Prinzip und den Lösungsansatz visualisiert und somit greifbarer macht.

Testen: In dieser Phase wird der Prototyp mit potentiellen Nutzern getestet. Ziel ist es, aus den Tests und dem Feedback zu lernen. Somit steigt man in einen iterativen Lösungsfindungs- und Entwicklungsprozess ein.