Vita Annette Hoffmann, genannt Anna

Vollständige Vita Hoffmann 01/25

Podcast von Lea Boller mit Anna Hoffmann

Ausschnitt zur Vita von Anna Hoffmann

(bebildert)


Jahrgang 1967, geboren in Hildesheim, Deutschland

Mutter von drei Kindern (*2003, *2007, *2009)

Langjähriger Aufenthalt in den Niederlanden (1991 – 2004)

  • 1984 – 1986
    Nebenschulische Weiterbildung zur Pressefotografin,
    Northeim     
  • 1986
    Abitur
    am Gymnasium Corvinianum, Northeim
  • 1986 – 1991                    
    Kunststudium an der GHK Kassel
    bei Prof. Harry Kramer im Fachbereich Freie Kunst mit dem Schwerpunkt Konzeptarbeit und reflexive Kreativität, Konzeption und Umsetzung von multimedialen Arbeiten, Experimentelle Fotografie, Dokumentation, imaginatives und konkretes Denken
  • 1987 – 1990       
    Honorartätigkeit als freiberufliche Reporterin und Fotografin für das Staatstheater Kassel und die Konzertagentur S-Cord, Kassel


Björk (hier noch mit mit den Sugarcubes)

Die Toten Hosen

Die Einstürzenden Neubauten

Eigene Projekte (Ausschnitt)


  • 1987
    Mitwirkung und Dokumentation des Performancerahmenprogramms „City Souvenir“ der documenta 8,
    Kassel
  • 1987 – 1989
    Künstlerische Zusammenarbeit mit der Postpunkband „False Friends“, Frankfurt
  • 1988 – 1990
    Freiberufliche Redakteurin, Autorin und Fotografin beim Stadtmagazin „Hier + Jetzt“, Göttingen und Kassel
  • 1988: „Color Up!“, Ausstellungsbeteiligung mit handkolorierten Compositings in der internationalen Kunstausstellung „AmbientArte“ in Forli, Italien
  • 1990 Einzelausstellung mit Konzertfotografien im „OUTPOST“, Göttingen 
  • 12.2.1991
    Diplomabschluss Freie Kunst
    an der GHK Kassel, Schwerpunkt Konzeption und Umsetzung von multimedialen Arbeiten, mit „Sehr gut“ bewertet
  • 1991 – 1993        
      Freiberufliche Tätigkeit Fotografie, UX-Design und Coding in Vaals, NL
  • 1992/1993 
    Aufbaumodul an der
    Fernuni Hagen (Erziehungswissenschaften, Psychologie, Philosophie)
  • 1994 – 2001    
    Gründung und Co-Leitung der Multimediaagentur „Oberon Arts Magicmedia VOF“ in Vaals, NL
      Konzeption und Realisierung von innovativen digitalen Medien und interaktiver Software, Softwareconsulting

"Die Liebes- und die Todesmaschine", Staatstheater Kassel

"Die Ärzte" bei einem ihrer frühen Gigs in den 90ern


  • 1994 Siegergalerie “Fotomac 94“, Wettbewerb für digitale Bildgestaltung
  • 1995 Veröffentlichung von digitalen Composites und Tooltips auf dem Kompendium „Photoworks™“, Volume 2, Verlag Laterna magica
  • 1995 Preisträgerin im „Concept Design Wettbewerb“ für innovatives Screendesign
  • 1996 Preisträgerin Macromedia Gallery (USA) für das interaktive Onlinegame „Artmemory“ mit Arbeiten des Maastrichter Künstlers Pantki
  • 1996 Softwarerealisierung der interaktiven Kindersoftware „Klangzoo“ für Arsmedia, Aachen
  • 1996 – 1997
    Softwarearchitektur, Human-Centered Design, Coding und UX-Design der adaptiven Mathematiksoftware „Blitzrechnen“
    für den Klett-Grundschulverlag, Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Mathematikdidaktik der Uni Dortmund (Prof. Dr. Wittmann + Prof. Dr. Müller) und der Uni Hamburg (Prof. Dr. Günter Krauthausen)
  • 1997 Digita 97 – Deutscher Bildungssoftwarepreis für die Software „Blitzrechnen“


  • 1997 – 1998
    Softwarearchitektur, Human-Centered Design, Coding, Fotos und UX-Design der adaptiven Mathematiksoftware „Blitzrechnen 2“
    für den Klett-Grundschulverlag, Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Mathematikdidaktik der Uni Dortmund (Prof. Dr. Wittmann + Prof. Dr. Müller) und der Uni Hamburg (Prof. Dr. Günter Krauthausen)
  • 1998 Digita 98 – Deutscher Bildungssoftwarepreis für die Software „Blitzrechnen 2“
  • 2000 Konzeption und Realisierung von Multimediaarbeiten für die Erlebnisagentur „Wagner“, Wien
  • 2000 Interaktiven Kunst-CD-ROM „Anderwelt“ mit Musik von Mike Koertgen; Oberon Arts Magicmedia
  • 2001 Gründung und Co-Leitung der Softwareagentur „digital ambient“, Vaals, NL; Realisierung von innovativer, adaptiver Mathematiksoftware & Beratung für innovative digitale Medien
  • 2001 – 2002  Softwarerealisierung und Designarbeiten für den Vivendi-Verlag, Frankreich
  • 2001 – 2002
    Softwarearchitektur, Human-Centered Design, Coding, Fotos und UX-Design der adaptiven Mathematiksoftware „Rechentraining“ für den Klett & Balmer-Verlag, Schweiz


  • 2003 – 2006
    Projektleitung und Realisierung der innovativen, entdeckenden Software „Zahlenforscher“
    für die Klassenstufen 2 - 6, für den Auer-Verlag in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich „Mathematikdidaktik“ der Uni Hamburg, Prof. Dr. Günter Krauthausen
  • 2003 – 2007
    Softwarearchitektur, Human-Centered Design, Coding, Fotos und UX-Design der adaptiven Mathematiksoftware „Rechentraining 2“ für den Klett & Balmer-Verlag, Schweiz
  • 2004 Umzug der Software- und Kreativagentur „digital ambient“ nach Potsdam
  • 2006 Comenius-EduMedia-Siegel für die Software „Zahlenforscher 1 - Zahlenmauern“
  • 2008 Nominierung für Deutscher Bildungssoftwarepreis digita für die Software Zahlenforscher
  • 2008 Mediaarbeiten für das Projekt „LiZah", Preisträger des BMBF-Wettbewerbs "Kopf und Zahl" im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2008 „Jahr der Mathematik“, für den Fachbereich „Mathematikdidaktik“ der Uni Hamburg,

Zum innovativen didaktischen Ansatz von "Zahlenforscher"

 »Nicht weil es schwer ist, fangen wir es nicht an, sondern weil wir es nicht anfangen, ist es schwer.« (Seneca)

"Forschungsaufträge zu bearbeiten, die wie die angebotenen nachweislich auf verschiedensten Anspruchsniveaus Zugänge ermöglichen, ist ›schwer‹, wenn die Lernenden ein selbstständiges und explorierendes Arbeiten noch nicht hinreichend gewohnt sind. Mathematische Texte zu verfassen ist anspruchsvoll, wenn Mathematikunterricht vorrangig aus mechanisch zu erfüllenden Rechenanforderungen besteht.

»Zu« anspruchsvoll und schwer sind sie aber schon deshalb nicht, weil diese Anforderungen des ZAHLENFORSCHERs sich konsequent an der Philosophie geltender Bildungspläne und fachdidaktischer Eerkenntnisse orientieren. Und was wäre denn die Konsequenz aus der Einschätzung, es sei für (m)eine Klasse (noch) zu schwer? Abwarten, bis sich die benötigten Kompetenzen (von alleine) einstellen? Der ZAHLENFORSCHER plädiert für ein anderes Vorgehen: Gerade weil es noch schwer fällt, möchte er hier fördernd und anregend unterstützen und zu bewussten Herausforderung anregen – von Anfang an, d. h. ab (spätestens) Kl. 2"

aus" ZAHLENFORSCHER® – eine innovative Software-Reihe (Kl. 2-6)",  Prof. Günter Krauthausen

Link zum vollständigen Text


  • 2004 – 2008,
    Gründung und Geschäftsführung „Essencia“: Beratungsdienstleistungen und Workshops zu den Themen Innovation, Kreativität, Wissensmanagement & Selbstmanagemen
    t; Potsdam
  • 2008/2009,
    Gastsemester „Dramaturgie“  an der Hochschule für Film und Fernsehen, Potsdam
  • 2007 – 2009  
    Weiterbildung zum Coach, Change-Agent und Prozessbegleiter
    ; Institut für Supervision und Praxisentwicklung, Berlin; Befähigung zum Einzel-, Team- und Leitungscoaching; berufsbegleitende Weiterbildung der Arbeitsgemeinschaft für Praxisentwicklung (Heinrich Fallner & Gerlinde Buchholz), Berlin
  • 2008 – 2009, Weiterbildung in Psychologie am Milton Erickson Institut, Berlin
  • 2008  
    Gründung „Anna Hoffmann Consulting“: Consulting, Business Coaching und agile Prozessberatung für KMU
  • ab 2008 Tätigkeit als Consultant im EU-Programm „Gründercoaching Deutschland“ über die KfW, Tätigkeit in der Gründungsberatung für die Lotsendienste der Stadt Potsdam und des Landkreises Teltow-Fläming, Leitung von Assessment- und Developmentcentern für Gründer
  • 15.2.2009    
    Zertifizierung zum Coach, Change-Agent und Prozessbegleite
    r (ISP) nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Coaching (DGfC e.V.)

Anna Hoffmann ist seit 2008 Consultant, agile Prozessberaterin, Business-Coach und Change-Agent für Transformation, Innovation, Agilität und Zukunftsfähigkeit. In diesem Rahmen ist sie für Organisationen verschiedenster Art und Größe tätig gewesen. Seit über 15 Jahren ist sie durchgehend als Business-Consultant für betriebliche Unterstützung in verschiedenen staatlichen Programmen autorisiert.

Link zu meiner Homepage als Consultant


Aktuelle Weiterbildungen für UX, KI und Nachhaltigkeit

  • 2024 „DNK  –  Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex“, Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, Handwerkskammer zu Leipzig, Sächsische Aufbaubank, Leipzig
  • 2024 "Digitale und zirkuläre Transformation für KMU", Mittelstand-Digital Zentrum Augsburg
  • 2024 „KomKl – Lern- und Experimentierraum zur Entwicklung konstruktiver, reflexiver und präventiver KI-Kompetenz“, Handwerkskammer Hannover
  • 2023/24 „Design for a better world with Don Norman“, Interaction Design Foundation, Top10-Absolventin, online
  • 2023 Geprüfte Nachhaltigkeitsmanagerin für Kultur, Bildung und Medien am Institut für Zukunftskultur, Berlin
  • 2023 Train-the-Trainer UUX: „Usability und User Experience“, Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum Usability und Hochschule der Medien, Stuttgart
  • 2022/23 „UX-Design for the 21 Century with Don Norman: Design for the SDGs“, Interaction Design Foundation, Top10-Absolventin, online
  • 2022 „Menschzentrierte Systementwicklung“, Mittelstand-4.0 Kompetenzzentren Usability, Prof. Manfred Thüring, Berlin
  • 2021 Train-the-Trainer „KI –  von der Idee zur Anwendung“ im Programm „Mittelstand digital“ der deutschen Mittelstand-4.0 Kompetenzzentren
  • 2021 Train-the-Trainer „KI  –  Spezialisierungsmodul“ im Programm „Mittelstand digital“ der deutschen Mittelstand-4.0 Kompetenzzentren
  • 2021 Train-the-Trainer „KI  –  Grundlagen“ im Programm „Mittelstand digital“ der deutschen Mittelstand-4.0 Kompetenzzentren


Ich bin seit 2023 Dozentin für KI-Kompetenzseminare am Carl-Friedrich-von-Weizäcker-Zentrum der Universität Tübingen

Link zu den KI-Seminaren am CFvWZ


Ausstellungen und kreative Aktivitäten (Auswahl)

  • 2013 - 2024 Dauerausstellung „Fraktale“ im IT-Schulungszentrum des Deutschen Bundestages
      
  • 2014 "Konstruktion und Wachstum": Fraktalbilder
    14. Januar bis 11. März, Ausstellung des Potsdamer Kunstvereins mit einer Laudatio des Kunsthistoriker Dr. h.c. Andreas Hüneke und einer Neukomposition von Dr. Michael Schenk zur Eröffnung

  • 2017 "Mikrokosmos und Makrokosmos": Fraktalgrafiken
    24. März bis 26. Mai in der Morgenstern-Galerie in Berlin

    Rahmenprogramm mit Kreativworkshops:
    - Inspirationen und neue Ideen fördern mit Fraktalen,
    - Kreatives Denken, Metaphern und Wortbilder mit Fraktalen
    und einem Philosophischen Abend: "Von verborgenen Strukturen bis zur Chaosforschung - die interdisziplinäre Bedeutung der fraktalen Geometrie für die Kunst, Mathematik, Physik und Biologie"


  • 1991 – 2002 Interaktive Multivisionsshows an diversen Orten in den Niederlanden und in Köln
  • 1990 Einzelausstellung mit dokumentarischen Fotografien im „OUTPOST“, Göttingen
  • 1988 Handcolorierten Compositings auf der internationalen Kunstausstellung „AmbientArte“ in Forli, Italien
  • 1987 – 1989 Künstlerische Zusammenarbeit mit der Postpunkband „False Friends“, Frankfurt
  • 1987 Mitwirkung im mehrwöchigen Performanceprojekt des Künstlerkollektivs „City Souvenir“ auf der documenta 8, Kassel

Über Fraktalbilder

Ein Fraktal ist das Ergebnis eines unendlich wiederholten rekursiven Erzeugungsprozesses mit beständigen kleinen Mutationen und Veränderungen. Der Schöpfungs- und Innovationsprozess, der sich in den fraktalen Mengen ausdrückt, findet sich sowohl in kreativen Ideen als auch in evolutionären biologischen Prozessen wieder.

„Fraktale gestatten uns, in das Urmeer der Strukturen und Systeme einzutauchen, die wir mit der Zeit beherrschen werden. Die fraktale Geometrie bietet Analogien und Modelle, die uns möglicherweise gestatten, irgendwann ein universelles Gesetzt für den Kosmos zu entdecken.“ Maria Bassa

Sowohl im Mikrokosmos als auch im Makrokosmos sind für das menschliche Auge nicht sichtbare Strukturen von großer Schönheit verborgen. Durch meine Fraktalbilder möchte ich dieser unsichtbaren Formsprache Ausdruck verleihen: Mikroskopische Motive von Blattstrukturen, Lichtreflexen unter Wasser, Zellkernen und DNA-Strängen, Makroskopische Bilder mit der Sicht der Erde aus dem Orbit, von fernen Galaxien und unbekannten Sternen. Doch nicht nur die Natur, auch der menschliche Körper enthält zahlreiche Strukturen mit fraktalen Formen, z. B. in den Nervenbahnen und Blutgefäßen. Fraktale Grafiken bieten damit auch einen neuen Zugang zu der philosophischen Herausforderung, Makrokosmos und Mikrokosmos zu vereinigen, in dem die Formsprache des Großen im Kleinen entdeckt werden kann und umgekehrt.

Die mathematische Formel, die hinter den Fraktalen steckt, ist dabei überraschend simpel und steht im Widerspruch zu der sich daraus ergebenden formenreichen und hochkomplexen Bildwelt:
„Man wähle eine Konstante c und lege den Ausgangspunkt z an den Anfang der Ebene; man ersetzt z durch z*z, addiere die Konstante c und wiederhole das.“ Benoît B. Mandelbrot

Für mich stehen Fraktalbilder für Muster und Ordnungen, die schwer greifbar, aber dennoch präsent sind. Beim Entwerfen von Fraktalbildern bin ich auf der Suche nach Formen und Strukturen, die in mir eine Resonanz hervorrufen, weil sie mich an eine verborgene natürliche Ordnung der Dinge erinnern. Fraktale Geometrie zu schaffen ist für mich die Möglichkeit, einer unsichtbaren, unausgesprochenen und schwer fassbaren universellen Struktur eine Gestalt zu geben.


Genius Loci: Wahrnehmung und Identifikation

Eine Aufführung des Stummfilms „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“ aus dem Jahr 1927 hat mich im Herbst 2014 mit der Frage zurückgelassen, welche Bilder heute das Gesicht von Städten, oder besser noch den Genius Loci, den Geist eines Ortes, prägen.

Welche Merkmale, welche Architektur, welche Formensprache, welche Gebäudetypen, welche Inszenierungen im Raum prägen die tägliche Wahrnehmung von Stadt?
Welche optischen Eindrücke tragen dazu bei, eine Identifikation mit der „eigenen“ Stadt aufzubauen?
Welche städtebaulichen Schwerpunkte fallen einem als Tourist ins Auge?
Welche Architektur lässt erkennen, dass ich jetzt in dieser bestimmten Stadt bin, und nicht in einer anderen?
Was macht den Charakter einer Stadt aus?

Mit der Kamera in der Hand bin ich bei meinen nächsten Stadtaufenthalten diesen Fragen auf den Grund gegangen und habe das festgehalten, was für mich den Charakter und das Besondere einer Stadt deutlich gemacht hat.

„Die Geometrie ist sozusagen die Grammatik der Form. Sie ist ihr architektonisches Prinzip.“
Frank Lloyd Wright, Architekt (1867-1959)

Für mich sind die Stimmung und das USP einer Stadt, das Einzigartige und Besondere, eben der genius loci, nicht in einer einzigen Perspektive einzufangen. Deshalb bildet das Stillmittel des Compositings, dass es erlaubt, mehrere Perspektiven in einem Bild zu vereinen, für mich die optimale Grundlage, um die Vielschichtigkeit der visuellen Eindrücke und räumlichen Erfahrungen in einer Stadt wiederzugeben.


Cyanotypien

Die Kunst der Cyanotypie und die Formensprache der Natur faszinieren mich seit meiner Zeit in der Kunsthochschule. Ohne Kamera Fotografien erzeugen, die zudem noch an der Luft "atmen" müssen, um ihre blaue Leuchtkraft zu erhalten: Das ist eine spezielle Form der Magie in einer Welt, die sich fast nur noch aus digitalen Images deffiniert. Unplanbare und nicht retuschierte Schönheit.

Neben direkten Fundstücken aus der Natur und 3-D Schablonen kommen auch eigene Zentangles zum Einsatz, gerne auch komniniert. Ähnlich wie bei Fraktalen erlauben Zentangles, kombiniert mit planzlichen Formen und ausgeschnittenen Mustern, Einblicke in die sonst unsichtbaren Strukturen und Ordnungen der dynamischen, natürlichen Schöpfung.


Jede Cyanotypie ist ein Unikat. Das Ergebnis ist das Produkt eines Experiments, das nur vorhergeahnt, aber nie bewusst komponiert werden kann. Sonne, Wind und Zeit erzeugen einen eigenen Stempel, der mal klar, mal unscharfaus dem hellen Schatten ein blaues Positiv erzeugt.


Kreative Workshops


Interaktive und kreative Workshopreihe zu "Frauen in der Kunst" für das EU-Projekt "Kiezfond Schöneberg", Berlin
6 Abende im Januar und Februar 2018

"Ich glaube, bei Künstlerinnen ist es sehr schwer, dass sie es zu etwas bringen, viel schwerer als bei Männern."
Clara Rilke-Westhoff


"Kunst beschäftigt sich mit dem Moment, mit Menschen in ganz alltäglichen Situationen, mit der Natur, mit der Gesellschaft. Wir wollen Impulse geben für einen vertiefenden Umgang mit Fragen der Gegenwart. Dafür haben wir sowohl Frauen als auch Männer ausgewählt, die schon im letzten Jahrhundert ein Leben geführt haben, dass den Grundfragen von Kreativität und Innovation, Freiheit und Verpflichtung gewidmet war."

Durchführung in Kooperation mit dem Sozialwissenschaftler Karlo Lindauer und dem Journalisten Rüdiger Maack


„Inspiration outdoor“ - Interaktive Artworkshops, Berlin und Potsdam
Herbst 2018

Teil 1: Kreativ auf der Pfaueninsel - kurze theoretische Inputs und praktische kreative Anregungen

Inspirierende Natur auf der Pfaueninsel und gezielt gesetzte Impulse aus den Bereichen Naturerlebnis, Achtsamkeitspraxis, Wahrnehmungstraining und Kreativität.

Teil 2: Landart im Park Babelsberg, Potsdam - Naturwahrnehmung, Landart und kreativer Achtsamkeit .

Teil 3: "Wie man sich die Welt erlebt" im Viktoriapark, Berlin: Übungen aus dem Klassiker für kreative Wahrnehmung von Keri Smith

Durchführung in Kooperation mit dem Umweltwissenschaftler Marc-André Allers


„Impulse von Künstlern“ - Kreative Workshops, Berlin Schöneberg
Januar und Februar 2019

Teil 1: Anregungen und Inspirationen aus dem künstlerischen Verständnis von Beuys: "Jeder Mensch ist ein Künstler."

Was heißt das für uns?
Und aufbauend auf Beuys Begriff des öffentlichen Raums als sozialer Skulptur: Wie prägt die Umgebung des Menschen das soziale Miteinander? Gemeinsam arbeiten wir in kurzen, iterativen Workshops mit co:kreativen Tools aufeinander auf.

Teil 2: Anregungen und Inspirationen aus der künstlerischen Arbeit von Björk: "Hoffnung in die Welt tragen".

Björk hat sich intensiv mit der philosophischen Richtung der objektorientierte Ontologie auseinandergesetzt, die sich mit der Vielschichtigkeit und Lebendigkeit Nicht-menschlicher Dinge beschäftigt. Wir folgen diesen Spuren und setzen gemeinsam kreative Impulse.


„Wege zum Glück“ - Kreativer Outdoorworkshop, Potsdam Griebnitzsee
Herbst 2019

Glücksfördernde Impulse aus den Bereichen Naturerlebnis, Achtsamkeitspraxis, Wahrnehmungstraining und Kreativität in Farbe, Sound und Wort. Entdecken, erleben und gestalten bei einem gemeinsamen Spaziergang auf Straßen, Wegen und anschließendem Workshop im Wald.


Veröffentlichungen/Publikationen (Auswahl)

1988 – 1992

Regelmäßige Artikel, Fotoreportagen und Beiträge zu verschiedenen kulturellen und gesellschaftspolitischen Themen in regionalen Zeitungen und Magazinen (Kassel & Göttingen)

1987
Fotodokumentation für den Katalog des Performanceprojekts „City Souvenir“ der documenta 8, Kassel

1990

Dokumentarfotos des Projekts „Künstler-Nekropole“ des Kasseler Künstlers Prof. Harry Kramer und der Künstlerin Rune Mields in seiner Biographie „Ein Friseur aus Lingen“; Luca Verlag Freren

2011

  • "Teamkarten für Kollaboration", 12 Arbeitskarten und Workbook mit Impulsen für Interaktionen in Teams,

die zu echter Kollaboration und Zusammenarbeit beitragen und die organisationale Resilienz fördern, Trainingsmedien

  • Reflektionskarten für Innere Achtsamkeit“; Coachingmedien, Sciurus-Verlag
  • Handbuch für innere Achtmerksamkeit“; Trainingsbuch für ein achtsames Leben, Sciurus Verlag

2013

  • Kreatives Denken mit Fraktalen“; Trainingsbuch für kreativen Ausdruck, Sciurus Verlag
  • Reflektieren mit Goethe“;
    Fotoband mit Zitaten und Reflexionsfragen; Sciurus-Verlag
  • Handbuch für innere Aufmerksamkeit“; Reflexionsbuch für grundlegende Lebensfragen, Sciurus Verlag
  • Den eigene Wert kennen“; Trainingsbuch mit Reflexionsfragen für ein konstruktives Selbstbild, Sciurus Verlag

2014

  • Fantasievolles Formulieren mit Fraktalen“; ein Trainingsbuch für kreativen Ausdruck; Sciurus-Verlag
  • „Kreative führen“, Beitrag zu einem Artikel in der Fachzeitschrift „managerSeminare“ 2/2014 
  • „Lösungsstrategien für kreative Denkfallen“  mit einem Vorwort von Wolfgang Börnsen (Parlamentarier und UNESCO-Mitglied“); Sciurus-Verlag; Print und e-book

Auszug aus:

„Lösungsstrategien für kreative Denkfallen“, Anna Hoffmann 2014

Gute Ideen erkennen und würdigen können


„Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“
Albert Einstein


Viele Menschen finden es schwierig, Ideen zu haben. Gute Ideen. Deshalb ist es tragisch, dass so manche gute Idee, die auf den Tisch kommt, nicht als solche erkannt wird. Gute Idee tragen oft neue Sichtweisen und Gedanken in sich. Das kann dann ungewohnt, unbekannt oder unvertraut sein. Durch die Eigenschaft des Unbekannten werden Ideen oft als schlecht abgestempelt, bevor die Idee richtig durchleuchtet wurde, jenseits aller Vorurteile.


Ideen, die z.B. beim Brainstorming allein oder im Team entstehen, werden nicht systematisch tiefergehend auf ihre Wertigkeit hin untersucht. Dadurch wird das Potential einer Idee nicht ausreichend erforscht. Gute Ideen werden nicht erkannt. Ideen, die zu weiterführenden Ideen überleiten könnten, werden zu schnell verworfen.


Die negativen Folgen dieser Vorgehensweise liegen auf der Hand: Der Druck, jetzt endlich eine auf den ersten Blick zu erkennende „brauchbare Idee“ zu entwickeln, erhöht sich. Der Glaube an die eigene Fähigkeit, eine gute Idee oder einen innovativen Ansatz vorbringen zu können, schwindet. Die Bereitschaft, in der Ideationsphase frei drauflos zu forschen, welche Gedanken wohin führen können, nimmt ab.


Um gute Ideen erkennen zu können, braucht es Training für den wertschätzenden und potentialorientierten Blick auf eine Idee. Wohl gemerkt: Potentialorientiert bedeutet nicht realitätsfern! Die weiterführende Suche nach den Chancen und Möglichkeiten einer Idee muss zum Standardrepertoire bei der Beurteilung von Ideen gehören. Das gelingt nicht immer objektiv, sollte aber wenigstens von allen Anwesenden versucht werden. 

"Viel unternehmerisches Potential wird verschenkt, wenn gute oder ausbaufähige Ideen nicht gesehen und weiter verfolgt werden."

Link zum Buch

2014

  • Inne halten mit Christian Morgenstern“; Fotoband mit Zitaten und Reflexionsfragen; Sciurus-Verlag
  • Nachdenken über Sehnsucht mit Kurt Tucholsky“; Fotoband mit Zitaten und Reflexionsfragen; Sciurus-Verlag
  • Handbuch für gelungene Partnerschaften“; Leitlinien und Reflektionsfragen; Sciurus-Verlag

2015

  • Wahrnehmungstraining in Kunstmuseen und Ausstellungen“; 40 farbige Arbeitsblätter, Sciurus Verlag

"Kunst macht sich daran fest, wie wir mit bestimmten Objekten - ob real oder geistig - umgehen, in welchen Kontext wir sie stellen. Kunst ist nichts, was ich passiv betrachten kann, ich muss etwas machen." Alva Noe, Berkeley



  • Postkorbübung für Existenzgründende – Case Study Naturkostladen“; Set mit 40 farbigen Anforderungskarten, Sciurus Verlag

2015

  • Der Resilienz-Coach“; ein fotobasiertes Arbeitsset mit Aussagen und Reflexionsfragen zur individuellen Resilienz, 40 farbige Anforderungskarten, Sciurus Verlag
  • Reflexionsset Teamwork“; 25 farbige Arbeitskarten für bessere Kooperation, Sciurus Verlag

2016

  • Creative thinking with fractals - a training tool for associative thinking“, Arbeitsbuch, Sciurus Verlag
  • Wertschätzung für dich selbst – nachhaltige persönliche Erfolgsorientierung, 40 farbige Impulskarten und Trainingsfragen, Sciurus Verlag

2018

"Kreativ sein mit Feen, Elfen und Kobolden – Ein Übungsbuch zur Förderung der Kreativität von Kindern", Sciurus Verlag


2020

„Agile Leadership Skills: Arbeitsset mit 80 Karten zur Entwicklung von umfassenden sozialen und kognitiven Kompetenzen für agiles Arbeiten und agile Führung


2020

Design Thinking PLUS Arbeitskarten: "Max-Neef Matrix der Bedürfnisse“: Kartenset für partizipative Zukunftsstrategie-Workshops

2021

„Zukunftstrends: Inspirationen zu Innovationen“. Die wichtigsten Aspekte der aktuellen Zukunftscluster auf einen Blick- Kartenset für partizipative Zukunftsstrategie-Workshops

2021

  • „IoT-Ökosysteme entwickeln“: gemeinsam innovative Möglichkeiten zur vernetzten Wertschöpfung durch IoT, KI und Robotik definieren - Kartenset für partizipative Zukunftsstrategie-Workshops
  • Ecosystem Design“: Optionen für dezentrale Ecosystems ermitteln, relevante Partner analysieren und Potentiale heben - Kartenset für partizipative Zukunftsstrategie-Workshops
  • Autonomes Fahren“: Kartentool für die Gestaltung von Zukunftsszenarien mit zugelassenen Formen des Autonomen Fahrens in Deutschland
  • Klimaanpassung“: Kartentool für die Gestaltung von regionalen Zukunftsszenarien mit inkludierten regionalen Mikroklimamaßnahmen
Link zu meinen Angeboten für Zukunftsfähigkeit

2023

„Machine Learning für die Kreislaufwirtschaft“: Workshoptool  und KI-Canvas für die partizipative Gestaltung von KI-basierten Ökosystemen für die Circular Economy nach den Prinzipien der Ellen MacArthur Foundation

2024

„Circular Economy starten“ - Workshoptool für die Durchleuchtung der eigenen Wertschöpfungskette/Dienstleistung nach günstigen Einstiegsmöglichkeiten in die Wirtschaftsweise der Circular Economy

„Kreislaufwirtschaft Basics“ - Workshoptool für die partizipative Konzeption von Transitionspunkten in ergänzende oder neue Geschäftsmodelle auf der Basis einer Circular Economy mit Closed Loops

„Humanity Centered AI“ - Workshoptool für die partizipative Konzeption von KI-Systemen für Wohlergehen, Nachhaltigkeit und Lebensqualität nach den ethischen Grundwerten des Genuine Progress Index (GPI) Atlantic 

Canvas Business Ökosystem Design mit grundlegenden Prinzipien für gelingende Beziehungen in Busienss-Ökosysteme

Link zu KI-Seminaren in Zusammenarbeit mit der Uni Tübingen

2024

Aktivierungskarten für die "Inner Development Goals - Transformative Skills für Nachhaltigkeit", Kartenset mit 24 Themen für Retrospektiven und Organisationale Entwicklung gemäß der IDG Foundation

Link zur IDG Foundation

2024

"Selbstachtsamkeit: Reflexionskarten für Selbstfürsorge im Alltag" - 20 Reflexions- und Auftragskarten für einen bewussteren Umgang mit den eigenen Energieressourcen und den gezielten Aufbau von Schutzfaktoren für mehr Resilienz im Alltag

2022

Arbeitskarten für "Walking Resilienz-Workshops" in der Natur oder in Parklandschaften auf besonderen Routen und zu ausgesuchten Orten, inspiriert von Reflexionsspaziergängen in der Potsdamer Kulturlandschaft

Link zu meinen Resilienz-Angeboten

2025

"Elemente der sozialen Nachhaltigkeit"  gemäß des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), Leitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex, Punkte 14- 20 (Gesellschaft)

Arbeitskarten für partizipative Workshops zur Zertifizierung nach dem DNK und für die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse

Link zum DNK-Leitfaden

“Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex setzt Maßstäbe für Transparenz. Mit diesem Leitfaden ermuntert der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) Unternehmen und Organisationen aller Größen und Rechtsformen dazu, den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) anzuwenden. Der Nachhaltigkeitskodex kann Ihnen dabei helfen, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, und bietet Einsteigern mittels Berichtsanforderungen Hinweise, was getan werden müsste, um zu einem integrierten, glaubwürdigen Nachhaltigkeitsmanagement zu gelangen.”[1]
  [1] Leitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex, 2020 Rat für Nachhaltige Entwicklung c/o Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, S.4


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